Dienstag 19. September 2017

Inhalt:

Krichbaum Stefan 01.07 2011
Ein objektives Kriterium, wann ein leben lebenswert und wann es ein Schaden sei, gibt es nicht. In dubio pro rei.
Längle Ángeles Carmen 29.06 2011
Dolmetscherin/Lehrerin/Hausfrau i.P.
Also meine Hauptsorge ist: Sind wir schon in der "Schönen neuen Welt" gelandet.?
Morgen schon kann es jeden einzelnen von uns erwischen;

. Zuerst vielleicht nur uns, die dunklen (nicht so e d l e n ) S ü d l ä n d e r ( im Vergleich mit der wahrhaft edlen n o r d i s c h e n Rasse-was-ist-das), danach vielleicht die R o t h a a r i g e n (bes. Briten, sehr gefährlich angeblich) und dann vielleicht gar die mit den harten s t a h l b l a u e n Augen - wie ein gewisser ebenfalls "blauer" Möchtegern-Kanzler -... mir fällt sein Name mit bestem Willen gar nicht ein.....

Von dort bleibt der einzig "richtige und logische"
Schluß:

nämlich Schluß mit all dem Mistzeug - nämlich mit allem was den edlen Normen widerspricht - raus aus der V e r s i c h e r u n g.

Oder sollen gar die Schönnen, die Fehlerlosen das Pack noch mit finanzieren? Alles bitte bereitmachen zur A B T R E I B U N G : dann muß man sich auch nie mehr durch deren Anblick Urlaub, Nachbarschaft und ähnlich ansonsten leichtes angenehmes "verderben" lassen. ODER?
Längle Ángeles 29.06 2011
Dolmetscherin, Lehrerin (i.R.)
Nachdem ich den so köstlich herzerfrischenden Film "Yo tambien" gesehen habe, frage ich mich, was um himmels willen noch getan und gesagt werden muß, damit auch "bücher- u. qualitäts-zeitungs- ferne Leser" einfach erfahren, was eine sogenannte Behinderung wie TRISOMIE eigentlich bedeutet.
einfach ein tragisches Mißverständnis.....
oder haben SIE schon einmal dem strahlenden lächeln eines solchen menschen begegnen dürfen? sieht so ein - entschuldigen sie den nazi-ausdruck - "unwertes" leben aus?
Hager Peter 28.06 2011
Pensionist, 4 Kinder
Bin mit Ihrem Ziel und der Argumentation voll einverstsanden. Wünsche Erfolg.
scharinger brigitte 28.06 2011
Sprechstundenhilfe
Liebes aktion-leben Team!

Vielen,vielen Dank für Ihren großen Einsatz.
Wir sind Eltern eines Sohnes mit Down-Syndrom,
er ist 19 Jahre und jeden Tag eine Freude für uns und auch unsere Umwelt.
Bitte verbreiten
sie die Contra Schadenersatz Aktion noch viel
mehr. Vielleicht könnte man es über Avaaz auch
probieren. Dies ist eine Seite, die sich weltweit
gegen jegliches Unrecht einsetzt und minütlich hunderte Unterschriften bekommt und somit schon sehr viel bewegt hat.

Herzlichst Fam. Scharinger
Messner, Dr. Reinhild 27.06 2011
Selbstständig
Danke für Ihre Arbeit.
Hörmanseder Rolanda 27.06 2011
Generalsekretärin Katholische Aktion Kärnten
Diese Diskussion darf nicht so ausgetragen werden, dass sie die Würde der Kinder mit Behinderung und ihrer Eltern verletzt. Derzeit fühlen sich leider sehr oft junge werdende Mütter/Eltern auch von den Gynäkolog/innen mit allen möglichen Untersuchungen unter Druck gesetzt. Info darüber. Welche Untersuchungen es gibt ja, aber nicht das Gefühl vermitteln, es sei unverantwortlich, diese nicht zu machen! Es gibt Frauen/Eltern, die den Mut haben, sich einzulassen auf dieses Kind und die Demut haben anzunehmen, die nicht vor einer unweigerlich folgenden schweren Entscheidung stehen wollen, die wissen, dass man sehr vieles ohnehin nicht steuern kann. Es ist ja ohnehin eine trügerische Sicherheit... Rolanda Hörmanseder, Generalsekretärin der Katholischen Aktion Kärnten
Hageneder Maria 27.06 2011
Gestern bin ich in den OÖ Nachrichten auf Ihre Initiative gestoßen, und ich möchte Sie unterstützen und ermutigen dranzubleiben.
Durch meine langjährige Tätigkeit als Frühförderin und Sonder- und Heilpädagogin bin ich mit diesem Thema sehr vertraut.
Ich habe erlebt, dass Eltern von Kindern mit Behinderung sich verantworten müssen, diese Kinder bekommen zu haben.
Es ist für mich erschütternd menschliches Leben auf Leistung herab zu brechen.
Menschen mit Behinderung machen unser Leben bunter, oft bieten sie wahre Schätze an gelebten Werten für unser Leben an.
Familien mit Kindern mit Behinderung brauchen Unterstützung um ihr Leben neu zu organisieren.
Als Hilfe dafür kann ich die Elternbriefe für Eltern von Kindern mit Behinderung anbieten.
Ich bin eine der Autorinnen dieser Elternbriefe, welche seit einigen Tagen der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.
Die Elternbriefe sind eine Publikation des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend. Sie können von Eltern, Institutionen und Interessierten kostenlos als Zeitschrift oder Download unter www.bmwfj.gv.at/publikationen oder www.elternbildung.at oder telefonisch beim Familienservice 0800240262 bestellt werden.
In Zeiten wie diesen, wo die Endlichkeit materieller Werte immer erfahrbarer wird, gewinnt die Buntheit von Menschen wieder an Wertigkeit.
Das wünsch ich mir von Herzen.
Maria Hageneder
Hermanutz Birgit 03.06 2011
Es ist beschämend, dass ein unschuldiges Kind, dass weder seine Zeugung beeinflussen konnte, noch bewusst dazu beitragen kann, ob seine Eltern allein durch dessen Anwesenheit ein Glück oder Unglück empfinden können, als "Schaden" beschrieben wird. Das entzieht sich völlig meiner Vorstellungkraft über die Würde eines jeden Menschen.

Wie auch in der Petition gefordert, geht es darum, die pflegenden Angehörigen viel mehr finanziell zu unterstützen und ihnen zudem mit Lob, Anerkennung und Wertschätzung für ihre Leistungen, die sie täglich zu erbringen haben, zu begegnen.
Dr.Kluwick Christl 16.05 2011
Pensionistin
Danke für Ihr Engagement! Jedes Leben ist wertvoll und kostbar und muss geschützt werden. Kein Kind ist ein "Schadensfall"!
van den Oever Tonie 15.05 2011
Erziehungshelferin
Nachdem ich im In-und Ausland mit behinderten Menschen, meistens mit Kindern, gearbeitet habe kann ich nicht verstehen wie mann überhaupt an Schadenersatz denken kann. Eltern brauchen die Entlastung ganz dringend um den alltag bewältigen zu können. Das Kind geht nicht mal eben bei Freunde spielen! Auch wenn es älter wird, werden immer die Eltern das Kind bei sich wohnen haben. Diese Menschen werden in den meisten Fälle kein selbstandiges Leben führen können. Dafür ist Unterstützung notwendig. Es würde den Staat doch viel teurer kommen alle diese Menschen in Instutionen unterzubringen. Die Begleitung durch den Eltern ist doch UNBEZAHLBAR!!! Also brauchen sie Unterstützung.
Wendelin Michaela 11.05 2011
Logopädin
Der Beginn meiner Arbeit als Logopädin fand in einer Werkstätte für Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe statt, wo ich sieben Jahre lang mit diesen Menschen leben, arbeiten und von ihnen lernen durfte. Ich bin sehr dankbar für diese wertvollen Erfahrungen, die mir wesentliche Facetten des Menschseins gezeigt haben!
Auch wenn ich weiß, dass die Betreuung eines behinderten Kindes/Menschen eine riesige Herausforderung ist, finde ich es traurig, dass diese besonderen und speziellen Menschen so langsam von der Bildfläche verschwinden.
Ich habe große Hochachtung vor Eltern, die dem Druck standhalten und zu ihrem Kind stehen, wie Gott es geschaffen hat.
Speiser Irmfried 03.05 2011
Pensionistin
Das Behinderte ein Schaden sind, erinnert mich erschreckend an die Ideologie, mit der ich in meiner Jugend konfrontiert wurde: die nationalsozialistische.
Stewart Ursi 28.04 2011
Archivierungs-Management
Waehrend meiner Schwangerschaft wies man mich auf 'Soft-Indikatoren' fuer Down Syndrom hin und ich musste alle 2 Wochen zum Ultraschall beim Spezialisten. Dort schloss man Down Syndrom so ziemlich aus und man sagte mir sogar, das Kind haette ein perfektes Herz. Ich machte diese Sitzungen nur mit, weil ich mein Kind sehen wollte, Abtreibung waere sowieso nie in Frage gekommen. Mein kleiner Sohn kam mit Down Syndrom zur Welt, mit einem Loch im Herzen und einem undurchlaessigen Magen. Niemals wuerde ich auf die Idee kommen, diesen Engel, der uns so viel Freude und Bereicherung schenkt, als 'Schaden' zu titulieren. Ich wuerde und koennte dieses Wort im Hinblick auf ihn nie in den Mund nehmen. Waere ich gezwungen, dies vor Gericht zu sagen, um Unterstuetzung zu erhalten, ich koennte es nicht. Was wuerde ich meinem Sohn damit antun? Menschen mit Down Syndrom sind eine Bereicherung fuer die Gesellschaft. Mein Sohn macht nicht nur uns gluecklich, sondern ich erlebe es immer wieder, wie wildfremde Menschen auf ihn zugehen, von ihm begeistert sind, und als froehlichere und bereicherte Menschen weggehen. Die Gesellschaft braucht solche Engel.
almer edith 27.04 2011
Wir haben kein recht über leben und tot zu entscheiden.
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aktion leben österreich, Dorotheergasse 6-8, 1010 Wien | PSK-Konto 7.331.600 | BLZ 60.000 | Tel. 01/512 52 21
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