Freitag 17. November 2017

Inhalt:

Kuttelwascher Josef 03.03 2011
Pensionist
Menschen mit Behinderung können die Welt zum Positiven verändern. Ich arbeitete 10 Jahre in einer Einrichtung mit geistig beeinträchtigten Menschen, mit der Erfahrung, dass ich geben konnte aber sehr viel zurück bekommen habe.

Schadenersatz von Ärzten oder Einrichtungen zu verlangen empfinde ich als anmaßend gegenüber der Schöpfung.

Natürlich soll die Gesundheit des werdenden Lebens in jeder Phase geschützt werden. Die Verantwortung liegt in erster Linie bei den Eltern und der Umwelt. Und wenn es eine Behinderung gibt, dann haben wir zu unterstützen und nicht wegzuschauen.
Trabauer Erika 03.03 2011
r.k.Religionslehrerin
Ich unterrichte behinderte Kinder mit ihren besonderen Bedürfnissen und ich möchte kein einziges von ihnen missen. Es ist unbeschreiblich, wie viel Freude und Kraft mir die Arbeit mit diesen Kindern gibt. Niemand von uns hat das Recht zu entscheiden, ob oder ab wann Leben lebenswert ist. Vielmehr sollten wir uns Gedanken machen, wie man Rahmenbedingungen schaffen kann, die betroffenen Familien das Leben mit ihren besonderen Kindern gelingen lässt! Daher meine vollste Unterstützung für Ihre Aktion!!!
Munsa Bernhard 03.03 2011
AHS-Lehrer
In einem Land, dass 50 Jahre brauchte, um einen der größten NS-Verbrecher (Gross) vor Gericht zu stellen, der den systematischen Mord "unwerten (Kinder)-Lebens" in Wien zu verantworten hatte, wundert es mich nicht, dass in der Gesetzesordnung noch immer keine einheitliche Linie zum Theme Behinderte zu finden ist. Einerseits gibt es strenge Antidiskriminierungsregeln am Arbeitsplatz, die oft dazu führen, dass Firmen lieber Strafen zahlen als unter solchen Bedingungen (Unkündbarkeit) jemanden einzustellen, andererseits die extreme Diskriminierung im Abtreibungsrecht, aus der die gegenwärtigen juristischen Probleme folgen. Es ist an der Zeit, dies zu ändern!
Priebernig Stefanie 03.03 2011
Pensionistin
Ich stimme dem oben Gesagten voll zu und möchte die Petition unterstützen.
Obermayer Elisabeth 02.03 2011
Pastoralassistentin
Ich hoffe sehr, dass die Änderung des Gesetzes durchgeführt wird. Ich kenne z.B. so liebe Menschen mit down-syndrom. Es wäre ein Schaden, wenn es sie NICHT gäbe!
Hübler Theresia 02.03 2011
Gleiche Unterstützung und Förderung für alle Kinder mit Behinderung niemand soll die Hilfe einklagen müssen.
Das spart dem Staat Geld, denn jedes Gerichtsverfahren kostet, so ist es besser gleich die Eltern zu unterstützen.
Bieregger Veronika 02.03 2011
Musikschullehrerin
Leben möchte gelebt werden, ob so, oder so. Können wir von unserer subjektiven Seite her denn bestimmen, welches Leben Wert ist zu leben? Wir sehen vielleicht nur die eine Dimension, die uns einen gesunden oder kranken Menschen zeigt. Was haben wir denn Ahnung von anderen Seins-weisen, was haben wir denn Ahnung vom Leben überhaupt? Da wollen wir uns als Richter aufspielen über Wert und Unwert?
Mazal Sigrid 01.03 2011
Behindertenbegleiterin
Jeder Mensch ist einzigartig, ein Geschenk und hat das Recht auf Leben!
Kraker Alfred 01.03 2011
Ein erster Lichtblick bezüglich eines neuen Aufbruchs gegen „Ethischen Relativismus“ - meist als falsche „Political Correctness“ - kam etwa 1977 von Franz Karl (ÖVP), Mitglied der Bioethikkommission für die Bundesregierung. Er kritisierte damals nämlich den Obersten Gerichtshof, der einen Arzt in einem speziellen Fall dazu verurteilte, einer Frau lebenslang Schadenersatz zu leisten, was implizit besagt: Behinderte Kinder sind ein Schaden, sind "lebensunwert", gehören jedenfalls abgetrieben. Franz Karl meinte damals: Ärger war es zwischen 1938 und 1945 auch nicht. – Er sprach somit klar von Richtig und Falsch, einer Unterscheidung, die von der Politik, in den letzten Jahren, als Aufgabe vernachlässigt wurde. Dem richtigen langjährigen Widerstand der ÖVP gegen die Fristenlösung, aber auch Franz Karls Eintreten für die sich nun abzeichnenden Verbesserungen, würde ein Ehrenmal gebühren.
Komoli Cheryl 01.03 2011
Schülerin
Kinder werden nie ein Schaden sein, egal ob sie mit einer Behinderung auf die Welt kommen oder nicht!
Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben!
Wolbert Werner 28.02 2011
Univ.Prof.
Ich unterstütze die Kampagne der Aktion Leben
LEIBL Michaela 26.02 2011
Büroangestellte, Mutter
Jedes Leben ist kostbar und einmalig von Anfang an. Niemand wünscht sich ein behindertes Kind.
Mit oder ohne pränataldiagnostischer Untersuchung, die Tatsache "Behinderung" ist ein Schock für die Eltern.
Um Schadenersatz und Wiedergutmachung kann es aber doch nur bei einem Verschulden gehen.
In der Regel ist niemand Schuld, wenn ein Kind mit Behinderung geboren wird. Weder der Arzt, noch die Mutter und das Kind schon gar nicht.
Die Gesellschaft irrt, wenn sie glaubt, mit Geld alles regeln zu können.
Irren ist zwar menschlich, doch in diesem Fall inhuman und tödlich.
Nicht nur gesunde Kinder leben gerne, sondern auch behinderte Kinder. Das bestätigen nicht nur viele Eltern, sondern auch heute lebende, behinderte Menschen.
Deshalb unterstütze ich diese Initiative von Aktion Leben. Denn wir sind es diesen Familien mit behinderten Kindern schuldig, dass unsere Gesellschaft in Zukunft dafür sorgt, dass sie großzügiger und unbürokratischer in ihrer Situation das bekommen, was sie zu einem glücklichen und zufriedenen Leben brauchen.
Riemer Marianne 22.02 2011
Mensch
Leben kann nie ein Schaden sein.
Durchschlag Claudia 21.02 2011
Abg.z.NR
Ministerin Bandion Ortner hat einen Gesetzesentwurf wider den Zeitgeist vorgelegt. Bravo und Danke!
In meiner 30 jähirgen Arbeit als Bobaththerapeutin mit behinderten Kindern habe ich nie mit Familien gearbeitet, die ihr Kind als Schadenfall gesehen hätten. Im Gegenteil: viele haben betont, gerade von diesem Kind am meisten gelernt zu haben
Daher ja zum Gesetzesentwurf! Ein Mensch kann nie ein "Schadensfall" sein.
Schulz Doris 18.02 2011
aktion leben oö
Als Aktion Leben OÖ setzen wir uns dafür ein, dass Eltern keine Bittsteller sein müssen, sondern ein Recht auf Unterstützung haben.
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aktion leben österreich, Dorotheergasse 6-8, 1010 Wien | PSK-Konto 7.331.600 | BLZ 60.000 | Tel. 01/512 52 21
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