Freitag 17. November 2017

Inhalt:

Türk Wolfgang 02.02 2011
PGR-Obm.
Das Schadenersatzrecht ist gleichzusetzen mit Menschenverachtung.
Ich unterstütze ihre Aktion nicht nur aus tiefster christlicher Überzeugung, sondern auch weil wir nicht zulassen dürfen, dass Menschenverachtung zum Leitbild einer Demokratie wird.
Widauer Agnes 02.02 2011
Grüß Gott! Ich finde es prinzipiell gut, wenn ein behindertes Kind kein Schadensfall mehr sein kann! Damit wird auch der Druck von den Ärzten genommen, die mit hohen Zahlungen konfrontiert werden können, wenn sie eine Behinderung nicht zeitgerecht diagnostizieren. Dieser Druck wird an die Schwangeren weitergegeben. Offenbar gibt es noch viel zu wenig Beratungsangebote für Paare / Frauen, die mit der Diagnose konfrontiert sind, dass ihr Kind behindert sein könnte. Abtreibungen sind leider wohl schon Standard in so einer Situation. Es ist traurig zu lesen, dass Eltern behinderter Kinder Vorwürfe gemacht werden, warum sie ihr Kind überhaupt zur Welt gebracht haben. Ich selbst höre als Lehrerin von meinen Schülern immer wieder die Aussage, dass ein mehrfach behinderter Mensch wohl kein "Leben" hätte. Als ob wir das beurteilen könnten! Es wäre höchst wünschenswert, dass der Staat mehr Geld und Ressourcen für die Betreuung behinderter Menschen bereitstellt und auch Eltern ein Maximum an Unterstützung erfahren. So wäre die Diagnose "Behinderung" vielleicht nicht mehr die Katastrophe als die sie viele empfinden. Ich bin überzeugt, dass behinderte Menschen uns Anteile spiegeln, die in unserer Gesellschaft in den Hintergrund treten und fehlen! Daher sollten sie in der Öffentlichkeit präsent sein und der Umgang mit ihnen zur Normalität werden.
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